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Beschlussvorlage (Anhang 2016)

                                    
                                        Anlage 3, Seite 1

Anhang 2016
A. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH im
Sinne des § 267 Abs. 1 HBG auf.
Sitz der Gesellschaft ist in Lahr. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts
Freiburg unter der Nummer HRB 390217 eingetragen.
Die Bilanz ist gegliedert unter Beachtung der Vorschriften der „Verordnung über Formblätter
für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen“ vom 22. September
1970, geändert durch Artikel 8 Absatz 12 des Gesetzes vom 17. Juli 2015 (BGBl. I S. 1245).
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert (Anwendung des
Gesamtkostenverfahrens) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften der vorgenannten
Formblatt-Verordnung.
Die größenabhängigen Erleichterungen für den Anhang für kleine Kapitalgesellschaften
werden vollständig in Anspruch genommen.
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird im Berichtsjahr erstmals unter Anwendung der
Neuregelungen des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17. Juli 2015
aufgestellt.
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden – unter Berücksichtigung der
handelsrechtlichen Bestimmungen – durchweg an den ertragsteuerlichen Vorschriften
ausgerichtet.
Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter, teils linearer, teils degressiver Abschreibungen.
Dabei werden grundsätzlich folgende Abschreibungssätze angewandt:
Grundstücke mit Wohnbauten:
Grundstücke mit Geschäftsbauten:
Barackenbauten und Garagen:
Ladeneinbauten:
Geschäftsausstattung:

2 % linear oder degressiv gemäß
§ 7 Abs. 5 EStG
4 % linear
5 % linear
10 % linear
10 % bzw. 20 % linear

Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten
Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung
getragen.

Elektronische Kopie vom 29. Mai 2017; maßgeblich ist ausschließlich das unterzeichnete Original vom 15. Mai 2017

Anlage 3, Seite 2
Die Herstellungskosten der selbst erstellten Sachanlagen enthalten neben den Einzelkosten
angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich
der Abschreibungen, soweit sie durch die Herstellung veranlasst sind.
Wurden in den Vorjahren außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen und sind die
Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine
Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens und der sonstigen
Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des
Niederstwertprinzips.
Forderungen werden zum Nennbetrag aktiviert. Bei den Forderungen aus Vermietung
werden alle erkennbaren Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Die Sonderposten aus Fördermitteln für Investitionen werden nach Maßgabe der
Abschreibungen auf die mit den jeweiligen Zuschüssen finanzierten Anlagegüter
ertragswirksam aufgelöst.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des
notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Rückstellungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.
Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und
steuerlichen
Wertansätzen
von
Vermögensgegenständen,
Schulden
und
Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung
würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer
Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht
werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine – nicht bilanzierte – aktive latente
Steuer.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. In den Guthaben bei Kreditinstituten sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von
1.327.297,36 € (Vorjahr: 1.011.029,49 €) enthalten.
2. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 604.250,08 € (Vorjahr: 282.088,62 €)
enthalten.
3. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern in Höhe von 1.380.949,08 € (Vorjahr: 1.583.206,87 €) enthalten.

Elektronische Kopie vom 29. Mai 2017; maßgeblich ist ausschließlich das unterzeichnete Original vom 15. Mai 2017

Anlage 3, Seite 3
4. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind in folgenden Posten
enthalten:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
erhaltene Anzahlungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

2015
Euro
317.772,12
414.444,43
26.775,55

2016
Euro
239.728,96
438.668,85
44.143,55

sonstige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gesamt

2.016,85
769.499,30

1.472,70
724.014,06

Insgesamt haben Verbindlichkeiten in Höhe von 2.856.074,85 € (Vorjahr: 3.096.064,90 €)
eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.
Insgesamt sind Verbindlichkeiten in Höhe von 3.984.272,51 € (Vorjahr: 4.381.361,80 €) durch
Grundpfandrechte gesichert.

D. Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat
Vorsitzender des Aufsichtsrats:

Bernd Dahlinger, Dipl.Wirtsch.Ing.

Stellvertretender Vorsitzender:

Heinrich Caroli, Fabrikant

Timo Baumer, Bankdirektor
Helmut Becker, Sparkassendirektor
Konrad Dilger, Dipl. Ing.
Herr Tilman Petters, Bürgermeister
Hans Waeldin, Gerbermeister
Nach § 9 des Gesellschaftsvertrages schieden die Aufsichtsratsmitglieder
Herr Heinrich Caroli,
Herr Timo Baumer und
Herr Hans Waeldin
turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat aus; alle wurden wieder gewählt.

Geschäftsführerin
Judith Kuhn, Gesamtleitung des Unternehmens

Lahr, den 10.04.2017

Kuhn
Geschäftsführerin

Elektronische Kopie vom 29. Mai 2017; maßgeblich ist ausschließlich das unterzeichnete Original vom 15. Mai 2017